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Himara und Orikum Seeauslassarbeiten

Unsere Arbeiten in Himara, Albanien, schreiten voran. Himarë ist eine Stadt in Südalbanien an der albanischen Riviera und Teil des Bezirks Vlorë. Wir planen und bauen dort ein EPC-Netz, eine Kläranlage und Meeresauslässe.

Himara - Netz EPC Arbeiten

Das Abwassersystem des Himara-Clusters (Himara und Himara Fshat) hat eine in der Durchführbarkeitsphase geschätzte Einwohnerzahl von 16.820 EW für den Planungshorizont 2038. Das System besteht aus einem Kanalisationsnetz für die am stärksten verdichteten Gebiete der beiden Ortschaften und aus Klärgruben für die weniger dicht besiedelten und weit vom Netz entfernten Gebiete. Die häuslichen Abwässer werden mit Saugwagen aus den Klärgruben entnommen und in der Annahmestation der Kläranlage entsorgt. Diese Fahrzeuge werden auch für die Wartung des Kanalisationsnetzes eingesetzt. Bei der Planung des neuen Abwassernetzes wird das ältere bestehende Netz so weit wie möglich berücksichtigt.

Himara - Himara und Orikum Seeauslassarbeiten

 Die Kläranlagen von Himara und Orikum, die ins Meer einleiten, sind so konzipiert, dass eine angemessene Verdünnung des Abwassers gewährleistet ist, um die Anforderungen der EU-Baderichtlinie zu erfüllen. Im Falle von Himara ist der resultierende Meeresauslass etwa 200 m lang, einschließlich des 20 m langen Diffusors; bei Orikum beträgt die Länge 650 m, ebenfalls einschließlich des Diffusors (30 m). Für den Meeresauslass von Orikum wird die bereits im Rahmen des früheren Kläranlagenprojekts installierte Auslassleitung verwendet.

Himara - EPC-Arbeiten für die Kläranlage

Die vorgeschlagene Kläranlage ist für 24.000 EW ausgelegt, aber die Bauarbeiten werden bis zu 16.000 EW abdecken; es wurde genügend Platz für die Erweiterung des Systems gelassen, die bei Bedarf in der Zukunft gebaut werden soll. Die vorgeschlagene Lösung ist ein Belebtschlammverfahren mit erweiterter Belüftung zur C- und N-Entfernung. Die P-Entfernung ist in den Konstruktionsberechnungen ebenfalls berücksichtigt, allerdings als Option für künftige Entwicklungen. Die N-Entfernung wird durch intermittierende Belüftung erfolgen. Die biologische Behandlung mit verlängerter Belüftung wird die Produktion von Überschussschlamm ermöglichen, der bereits stabilisiert ist, was die Schlammbehandlung vereinfacht.

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